Die Sternchen, (ex Rainbow von Robbe)

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Der Rumpf
und wenn auch in der Bauanleitung steht, 
einteiliger Bootskörper, so sind doch dicke
Nähte da, die gespachtelt werden müssen.
Überhaupt ist das spachteln eine
Grundvorraussetzung für eine gute Lackierung.
Spachteln
Standart PKW-Spachtel, Spritzspachtel und 
Grundierung. Rumpf anschleifen, Spachtel 
dünn aber füllend auftragen. Glattschleifen
und das ganze mit Spritzspachtel einsetzen.
Diesen mit 800er Nassschleifpapier schleifen,
immer wieder Fingerprobe ob es glatt ist. 

 

Lackierung
Bei Einfarbenlackierung kann der Klarlack
in einem Arbeitsgang aufgetragen werden.
(Nass in Nass)
Aber, für nicht so geübte, keine Sorge, auch
mir sind einige kleine Lackierfehler unter-
laufen, diese kann man oft mit entsprechendem
Beiwerk dekorativ kaschieren.
Flautenschieber
Da ich nicht immer "Abgeschlept" werden will,
wenn kein Wind da ist, rüste ich um auf
Flautenschieber. Die Grundplatte wird geteilt,
die Masthalterung vorne eingeklebt. Dazu wird
sie von der Grundplatte abgesägt, desgleichen
der Accuhalter. Die Reste werden erstmal
verwahrt, aber warscheinlich nicht gebraucht.
Einbau
Bei den Servos werden jetzt Original 
Servohalter verwendet. Zugleich muss alles
genau ausbalangciert werden. Da der Motor
zwangsweise seinen Platz bestimmt.
Stevenrohr & Welle
Das Stevenrohr (4mm)gleich 2mm Welle, sollte
nicht zu flach eingebaut werden, da es sich
sowieso unter der Wasserlienie befindet,
muss es,wegen der Dichtigkeit, gut gefettet
werden.
Motor & Fahrtregler
Bei dem Motor habe ich einen Kleinstmotor aus
meiner Kramkiste genommen. Als Fahrtregler
einen Minnicontroler, da 2 Ampere vollkommen
ausreichen, zugleich habe ich Futaba Steck-
verbinder genommen, so das ich den Minni-
kontroler auch für andere Klein & Kleinst-
schiffe entnehmen kann. Spart etwas Geld.
Schraube
Hier sieht man sehr schön, wie steil die Welle
rauskommt. Da gerade keine kleinere zur
verfügung war, habe ich eine 25er Dreiblatt 
Schraube genommen. Beim fahren mit dem
Flautenschieber, aber auch unter Segel,erreicht
Sternchen eine erstaunliche Geschwindigkeit.
Badewannentest
Der Wannentest ist Pflicht, um Überraschungen
am Wasser vorzubeugen. Aber auch die Lage läst
sich hier noch gut austrimmen.
Deco
Niedergang und Sitzflächen wurden aus Funierholz
gemacht. In der linken Schwimmweste befindet sich
die Akkukontrolle. Graupner dreifarben LED zeigt
grün alles OK, gelb Accu wird leer, 
rot schüss Segler. :-)
Mann sollte wirklich bei gelb das Accu wechseln.

 

Jungfernfahrt
Naja, der Wind, der Wind, wenn Er dann 
blasen würde.
Noch kein Flautenschieber eingebaut.
Wind und Licht
Nicht nur der Wind fehlte, auch das Licht 
ließ uns langsam im Stich.
Das heist, auf besser Wetter warten.

 

Schleppzug der besonderen Art
Da das Sternchen keinen Flautenschieber hat, muss
ein Ast, quergelegt auf der Comtess, zum 
schleppen herhalten. Da der Ast nachgiebig ist,
ging das auch ohne Schäden ab. Federeffekt wie bei
einem PKW-Schleppseil mit Zugentlastung, die
Wirkung ist die gleiche.
Mit minimalem Wind
Trotz minimalem Wind fährt Sternchen schon zügig,
wogegen große Segler noch vor sich hin dümpeln.
Hier kan man an der Hecksee sehen, das gerade ein
Wendemanöver durchgeführt wurde. Das bei fast 
Windstille, es war wirklich nur ein Hauch der da
in die Segel blies.