Megami, ( Göttin)

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Wie es begann!
Vor ca. 4-5 Jahren hab ich die Colli mit einem
ABS-Rumpf als Trümmerhaufen Preiswert bekommen.
Aber, nachdem sie schon fast fertig war,
stellte sich herraus, das der Rumpf zerbröselte.
Das ist der Links auf dem Bild.
da die Colli damals wegen Materialermüdung
ausgemustert aber nicht entsorgt 
wurde, fange ich mit einem GFK-Rumpf wieder an.
Das Deck.
Das Deck sollte aus Carbon werden,da Rumpf,
Aufbauten und Segel in Schneeweiß erscheinen
sollen.

Also auf eine Glasplatte (Da braucht man kein
Trennmittel) Epoxi mit eine Rolle aufgetragen.
Carbon ausgeschnitten und drauf gelegt, danach
mehrmals gut mit der Rolle drüber, damit alles
gut durchträngt ist.
Dann 3 Lagen Glasfaser in der gleichen weise
aufgetragen. Danach 24 Std. trocknen lassen.

Die Neugierde.
Da ich ein neugieriger Mensch bin,
hab ich nach dem ausschneiden des Decks
erstmal schauen müssen wie es wirkt.
Da musste ich natürlich auch die Kajüte
gleich mal provisorich mit draufsetzen.
Der Bau des Ruders
Um das Ruder zu bauen, hab ich mir eine
Pappschablone gemacht, aufgelegt und die
Konturen auf die Carbonplatte übertragen.
Danach das Ganze mit der Laubsäge ausgesägt,
so das ich 2 Hälften bekommen hatte.

Das Ruder
Hier ist jetzt das fertige Ruder
mit der Ruderwelle.

Danach folgte der Einbau vom Ruderkocker
und dem Ruder.
Im Rumpf durch eine Leiste stabilisiert.
Der Kiel
Der Kiel gibt dem Segler Stabilität.
Darum hab ich ihn gegenüber dem 
Original um 2cm verlängert.
Der Bau des Kiels
Nach dem verkleben hab ich die Fugen
mit Epoxi gespachtelt.
Hierbei hab ich noch Baumwollflocken
in das Epoxi hinzu gegeben.
Was kostet die meiste Zeit beim Bauen?
Natürlich, das schleifen.
Also erstmal alles geschliffen.
Er soll auch gut halten.
Damit der Kiel auch hält, hab ich das 
ganze mit Glasfasergewebe verstärkt.
Und wieder schleifen.
Jetzt muss alles nochmal geschliffen werden.
Danach kommt Spachtel drauf, und was wohl?
Richtig wieder schleifen.
Die Form erstellen.
Da eine Konturenlehre für Aussen gut ist,
sich für Innen aber nicht eignet, hab ich
ein Stück 1,8mm verzinkten Eisendraht genommen.
Dieser wird der Inneren Rumpfform angepasst
und das dann auf Sperrholz übertrage.
Der Innenausbau.
Die Schottwände hab ich an den Seiten wieder
mit Glasfasermatten verstärkt und verklebt.
Die Brettchen wurden nach dem ausschneiden
der Servoöffnungen so eingeklebt.
Die Elektronik.
Das Akku wurde unten im Kiel eingebaut,
so begünstigt es den Schwerpunkt.
Da ich es mit Klettband befestigt habe, 
kann ich es zur Balastverlagerung verwenden.
Danach kamen die Servos in die Halterungen.
Das Steuerservo wurde über ein Gestänge mit
dem Ruder verbunden.
Der Empfänger muss noch warten, da der erst
nach der komletten Montage des Segelservos
seinen Platz bekommt.
Das ist wichtig, da sonnst die Schootleinen
hängen bleiben können.
Schootleinen und Führungen.
Da ich das Schiff weitestgehend Unsinkbar machen
möchte, musste ich mir was einfallen lassen
damit die Schootleine sauber vom Servo zum
Deck geführt werden kann.
Also ein Röhrchen gebogen und montiert.
In die Enden hab ich Handelsübliche Schoot-
durchführungen geklebt.
Hier aber erstmal nur unter Deck.
Auf dem Photo hab ich mal 2 Stück Solo
dabei gelegt, damit sich auch ein Laie
etwas darunter vorstellen kann.
Der Masthalter.
Da ich aus dem Bogensport von einem Bekannten
einige Carbonpfeile bekommen hatte, wurden die
auch sogleich genutzt.
Die Spitze ca. 12cm abgeschnitten und in das
Ende über Kreuz 2 Löcher gebort.
In diese Stahlstifte eingesetzt und damit
im Boden einlaminiert.Im Bild darüber deutlich
zu sehen.
Die Spitze schaut Später ca. 3cm aus dem
Deck herraus und dient als Aufname für den 
Mast. Dieser braucht Später nur aufgesteckt
werden, was einer schnellen Auftackelung
am Wasser diehnt.

Die Segelverstellung.
Um in das kleine U-Provil ein Loch zu bohren,
hab ich 2 Sperrholzreste dazwichen gelegt.
So kann man es gut in den Schraubstock
einspannen.

Danach wurde ein Loch gebohrt um es im
Rumpf zu befestigen.
Die Führung der Schootleine im Rumpf.
Hier sieht man das U-Provil eingebaut
und mit einer Rolle versehen, durch die
die Schootleine läuft.
Das hab ich gemacht um einen längeren Weg
der Schootleine zu bekommen.
Das Deck verkleben.
Um das Deck fest mit dem Rumpf zu verkleben
hab ich wieder Epoxi mit Baumwollflocken
vermischt und Beidseitig aufgetragen.
So kann ich Sicher seien, das überall Klebstoff
hinnkommt.
Danach wurde das Deck aufgelegt mit Spannzangen
gesichert und Zusätzlich beschwehrt.
Danach folgte wieder eine Trockenzeit von 24 Std.
Die Kajüte und die Plicht.
Hinten erstmal ein Klebeband quer über den
Rumpf geklebt, so hatte ich immer die richtige
Position der Kajüte.
Seiten und Rückwand montiert und zugleich
einen Schalter für das Akku eingebaut.
Da ich auf allen meinen Schiffen einen Bordhund
habe, durfte der auch schon probesitzen.
Kleiner Denkfehler.
Hab mich bei der Front der Kajüte etwas 
verschnibbelt, muss die noch Neu machen.
Aber, sowas kommt vor, Hauptsache es fällt
noch früh genug auf.
Die Plicht.
Hier hab ich den Anfang der Plicht.
Da ich ohne Bauplan baue, da die Megami
ein Unikat werden soll, welches auf den
Grundlagen der "Colli I" gebaut wird,
weiß ich selbst noch nicht genau, wie sie
sich weiter entwickelt.
Die Ideen kommen beim Bauen.
Die Optik der Kajüte.
Die hatte mir so wie oben überhaupt noch nicht
gefallen.Soll ja was hehr machen.
Also kahm mir die Idee, Seitlich noch 2 Kleine
Brettchen anzusetzen und Schräg auslaufen zu 
lassen. Ich meine, das sieht besser aus.
Kleinarbeiten.
Den Servoarm statt wie vorher aus Holz,
jetzt aus Carbon gemacht.
Seitenteile der Plicht verklebt und den
vorderen Teil der Kajüte überarbeitet.
Die Plicht.
So langsam macht die Plicht vortschitte.
Die Sitzflächen aus Carbon erstmal nur
Provisorich aufgeleg, warten aufs anpassen.
Dach muss auch noch in Form gebracht werden.
Wird nachher abnehmbar seien, denn darüber
komme ich dann an die Elektronik.
 
Die weitere Entwicklung.
Selbstverständlich ist hier noch nicht Ende.
Die nächsten Schritte sind, Ausbau der Plicht,
danach alles mit Epoxi & GFK Wasserfest machen.

 

 

Jungfernfahrt & Taufe (Folgt noch)

 

 
Die Taufurkunde
Die Taufurkunde hier ist noch 
von der Arashi.
Von der Megami ist sie fertig,
wird aber erst beim Stpellauf
und der Taufe eingestellt.

Dann gibt es auch einen ersten
Fahrbericht.

 


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